Standardwerk und Bestseller: Konzept, Methode, Praxis

Anfang der 1990er Jahre entstand das Konzept Corporate Wording, kurz CW. Dies zu einer Zeit, als Design und Identity in aller Munde waren …

„Als Corporate Wording und Corporate Design erfunden wurden, ist die Sprache links liegen gelassen worden. Hans-Peter Förster Autor zahlreicher Bücher und Experte für Unternehmenssprache entwickelte das Konzept und die Marke Corporate Wording.“

Der Standard

Die Kernbotschaft „Identität braucht eine klare Sprache“ veränderte das Verständnis für Unternehmenssprache – spätestens mit der Veröffentlichung des Corporate Wording Standardwerks im Jahr 1994 im Campus Verlag.

Alle in einem Unternehmen fabrizierten Texte prägen das Bild einer Firma. Hans-Peter Förster, ein Kommunikationsfachmann, will die in den Unternehmen verwendete Sprache auf Vordermann bringen. Zuallererst will Corporate Wording mit eindrucksstarken Worten emotionale Wirkungen auslösen und Assoziationen wecken, die wiederum Handlungen beeinflussen.

WirtschaftsBlatt

Herausgekommen ist ein beflügelndes, anregendes, kreatives Thema, das sofort greift. Man fühlt sich ertappt, überprüft seinen eigenen Stil und seine Art mit anderen zu kommunizieren.

Wirtschaft & Weiterbildung

Mehrere Auflagen und CW-Bücher folgten – zuletzt 2014 in einer Neufassung bei Frankfurter Allgemeine Buch und 2019 im Jubiläumsschuber “25 Jahre Corporate Wording”.

CW greift strategisch wie operativ in die Unternehmenspolitik ein. Denn das Sprachklima, geprägt von Wortlaut und Sprachstil, beeinflusst die gesamte Geschäftswelt, fördert Kaufentscheidungen und bildet Image.

Worte haben im Unternehmen die gleiche richtungsweisende Funktion wie unternehmerische Profilierung.

Blick durch die Wirtschaft

Das Konzept und die Methode ist 2018 in das St. Galler Management-Konzept der neuesten Generation eingezogen.


Die Entwicklung von Corporate Wording begann mit der Suche nach einem praktikablen und wirkungsvollen Instrument zur Textanalyse. Mit ihm sollten sich Texte so markieren lassen, dass auf einen Blick sichtbar wird, welchen Lesertyp der Text mehrheitlich anspricht.

Mit vier Farbstiften und einem Typen-Modell fing es an: Damit wude die Brücke zwischen Verhaltensmustern und typischen Funktionen von Wörtern geschaffen.

Farben und Wörter sind miteinander verwandt. Farben führen assoziativ zu Wörtern (z.B. Rot: Blut, Liebe, Herz), Wörter führen zu Farben (z.B. Sonne: Gelb, Rot, Orange). Förster unterteilt Wörter nach ihren psychologischen Grundfunktionen und codiert sie farbig.

In Seminaren wurde mit den vier CW-Farbstiften geschult, die subjektive Wirkung von Wörtern nach ihren vier Grundfunktionen sichtbar zu machen: Die Forschung über Farbassoziationen und die Farbenlehren bildeten bei der Entwicklung der Methode der 4-Farben-Sprache den Hintergrund. 

Alles über Corporate Wording auf www.wording.de